„Clips für mehr Respekt“ deutsch-französische Jugendbegegnung in Gollwitz 10.10. – 18.10.2015

Vom 10. bis 18. Oktober 2015 nahmen 24 Jugendliche aus Brandenburg an der Havel und der französischen Stadt Straßburg an einem mehrtägigen Workshop in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz teil, um sich den Themen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit zu widmen. Ziel des Workshops war es, Erfahrungen auszutauschen und den richtigen Umgang bezüglich dieser sehr aktuellen Thematik mittels Gespräche in der Gruppe, begleitet durch eine fachkundige Bildungsreferentin zu erlernen und am Ende Ideen für einen selbstgedrehten Kurzfilm zu entwickeln, der diese Thematik aufgreift.

Die Teilnehmer wurden in kleinere gemischten Gruppen aufgeteilt und man vermittelte ihnen das nötige Wissen, womit sie in der Lage waren, ihre Ideen in ein Drehbuch und Storyboard umzuwandeln. Durch die Vielfältigkeit der Gruppen, in denen Jugendliche zweier Nationalitäten gemeinsam an einem Projekt arbeiteten, wurden Sprachkenntnisse gefestigt und Teamfähigkeiten gestärkt. Regelmäßige Teamspiele stärkten außerdem das Zusammengehörigkeitsgefühl und motivierten die Jugendlichen immer wieder für die weitere Dreh- und Schnittarbeit. Bereits im Vorfeld haben sich die Teilnehmer Gedanken gemacht, wie sie sich ihren Film vorstellen. Somit waren bereits bei der Anreise Ideen von allen Beteiligten vorhanden, die während des Workshops, in der Gruppe aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Verschiedene Aufgaben eines Filmprojektes wie Dreh, Schauspiel, Ton und Schnitt hatten sieInteressen und Fähigkeiten zuordnen und sein Aufgabengebiet festlegen. Fachlich unterstützt wurden sie hierbei durch die Teamleiter, die auch bei der Verarbeitung des Filmmaterials den Teilnehmern wichtige Tipps mitgaben.

Am Ende des Workshops wurden die fertigen Kurzfilme in einer feierlichen Atmosphäre präsentiert. Jeder Teilnehmer musste feststellen, einen Film mit einer gewissen Thematik zu produzieren bedeutet letztendlich doch etwas mehr Aufwand als vorher angenommen. Letztendlich war jeder stolz auf sein eigenes Filmprojekt, gaben sehr gutes Feedback und hatten viel Spaß, so dass das Projekt „Clips für mehr Respekt“ ihnen einen Weg in die „richtige Richtung“ ebnen konnte.

Gollwitz, den 11.11.2015 Verfasser: Martin Hennig