Inklusionsbegegnung Kfar Kaana 25.07.- 03.08.16

Wieder besuchte eine deutsch-israelische Gruppe das Schloss Gollwitz. Die Besonderheit dieser internationalen Begegnung war, dass behinderte und nichtbehinderte Jugendliche zusammen Zeit verbrachten. Ziel der Begegnung war es, gemeinsam etwas über Teambildung zu lernen und dabei sowohl die eigenen sozialen Kompetenzen als auch den Gruppenzusammenhalt unter den Teilnehmern zu stärken.

Die deutsch-israelische Inklusionsbegegnung wurde zusammen mit der Lebenshilfe Brandenburg a. d. Havel e.V. durchgeführt. Die israelischen Gäste aus der Stadt Kfar Kaana trafen am 25. Juli in der Begegnungsstätte ein. Partner der israelischen Seite waren der Sportverein Hapoel Kfar Kaana und die Residenz für geistig und körperlich behinderte Menschen im Norden Israels. In dieser kurzen aber schönen Zeit haben die Jugendlichen viel erlebt und eine Menge über Inklusion, Gruppenzusammenhalt, Deutschland und dessen Kultur gelernt. Sie besuchten die Werkstätten der Lebenshilfe Brandenburg – Potsdam e.V.  und haben an mehreren Workshops teilgenommen, die die soziale Kompetenz und den Zusammenhalt stärkten. Darunter waren Spiele und Aktionen wie Funny Fighting, Drachenboot fahren oder auch Ice Breaker und Zig Zag. Kulturelle Highlights der Begegnung waren Führungen durch den Landtag in Potsdam und den Berliner Bundestag. Besonders viel Freude hatten die Teilnehmenden bei einem Besuch des BMW Konzern in Leipzig. An einem Sporttag haben die jungen Leute nochmals gezeigt, worauf es im Team ankommt. Mit viel Ehrgeiz und Freunde verbrachten sie einen sonnigen Tag in Gollwitz. Am 03. August hieß es voneinander Abschied nehmen. Mit schönen Erinnerungen kehrten die Israelis heim.

Deutsch-israelische Inklusionsbegegnung 2015 in Gollwitz und Kfar Kaana (28.10.-05.11.015)

5 junge Erwachsene aus Deutschland und 15 aus Israel hatten die Möglichkeit an der Inklusionsbegegnung teilzunehmen. Die Teilnehmenden der deutschen Gruppe waren von der Lebenshilfe Brandenburg – Potsdam und die israelischen Teilnehmer vom Kooperationspartner Hapoel Kfar Kaana. Zunächst flog die deutsche Gruppe zum israelischen Kooperationspartner Hapoel Kfar Kaana nach Israel und verbrachten dort 8 Tage voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Freundschaften wurden geschlossen und so war die Freude bereits groß, denn die Rückbegegnung in Deutschland fand bereits gleich im Anschluss statt. Dafür trafen sich beide Gruppen in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz am 28.10.2015 wieder. Gemeinsam wurden zunächst die gesammelten Erfahrungen ausgewertet und über positive sowie negative Momente der ersten Woche gesprochen. Das erste Feedback war positiv und so freuten sich alle Teilnehmer bereits auf das bevorstehende Programm. Am Tag darauf ging es auch schon los. Die ersten Ziele waren Potsdam und Berlin. In Potsdam besichtigten die Jugendlichen den Landtag.  Auch der Tag in Berlin war zeitlich eng gestrickt und so fuhren die Gruppen als erstes ins Anne Frank Zentrum und beschäftigten sich dort in einem Workshop mit Anne Franks Geschichte und den Umständen der Juden und Jüdinnen während der Zeit des Nationalsozialismus. In Berlin sollte eine Sightseeing- Tour nicht fehlen. Von der East-Side-Gallery über das Brandenburger Tor bis zum Fernsehturm war alles vertreten. Die Jugendlichen interessierten sich sehr für die Geschichte Berlins und stellten eine Menge Fragen. Ein weiterer Programmpunkt war es die Umgebung kennenzulernen und so fuhr die deutsch-israelische Gruppe nach Brandenburg an der Havel, wo sie zusammen an einem Workshop zur Verantwortung von Pflegepersonal und den Umgang mit Patienten und Patientinnen mit einer körperlichen und geistigen Behindern teilnahmen. Der Workshop fand in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde statt. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmer mit der brandenburgischen Stadtgeschichte. An den Abenden verbrachten die Teilnehmer ihre Zeit bei persönlichen Gesprächen und geselligen Spielen. Auch der Sport sollte nicht zu kurz kommen und so wurde ein Tag ausschließlich dafür genutzt. Die Gruppe spielte zusammen Fußball und Volleyball und viele andere kleine Spiele für drinnen und draußen. Die Woche war fast vorbei und so wurde noch ein letztes Mal vor der Abreise der israelischen Jugendlichen zusammen gegrillt und die Woche reflektiert. Alle waren sich einig: es war eine schöne Zeit, in denen alle viel dazu gelernt haben und viele wunderbare Momente in Erinnerung behalten werden.