Seminare für Multiplikator*innen

Die Begegnungsstätte bietet Multiplikator*innen viele Seminare zur Weiterbildung der eigenen Kompetenzen. Diese Seite informiert Sie über alle Veranstaltungen.

Visualisierung Basiskurs

Visualisierung Basiskurs 21.03.2021

Flipcharts und Tafelbilder kreativ gestalten

Man muss kein*e Profizeichner*in sein, um Inhalte ansprechend und mitreißend zu gestalten, oder Sitzungen künstlerisch zu dokumentieren. Der Workshop bietet einen kurzen Einblick über die Grundlagen der Visualisierung und genügend Raum zum Ausprobieren.

Mit einfachen Mitteln können beispielsweise Ergebnisse von Diskussionsrunden festgehalten, Arbeitsaufträge dargestellt und Abläufe/ Programme gestaltet werden.

Dies ist ein Angebot für Multiplikator*innen und Flipchartheld*innen.

100 Euro ab 27 Jahre (inkl. Verpflegung, Material und Seminar)

 85 Euro unter 27 Jahre (inkl. Verpflegung, Material und Seminar)

Die Zahlung folgt in Bar oder mit EC Karte vor Ort.

Dieser Kurs gilt auch als Verlängerung für die Juleica (orientiert sich an den Richtlinien des Landes Brandenburg).

Visualisierung Vertiefungsmodul

Visualisierung Vertiefung 25.09.-26.09.2021

Aufbauend auf dem Basiskurs erhalten die Teilnehmenden im Vertiefungsmodul weitere Tipps und erlernen Tricks für die Visualisierung von Flipcharts, Arbeitsblättern und Ähnlichem.

150 Euro (inkl. Unterkunft, Verpflegung und Seminarkosten)

Die Zahlung folgt in Bar oder mit EC Karte vor Ort.

 

Wie erstelle ich einen Escape Room?

Escape Room 2.0 | 11.12.2021

Unser Escape-Room Workshop geht in die zweite Runde. 

Auch im Dezember bietet sich wieder die Möglichkeit für Multiplikator*innen das eigene Repertoire als Teamer auszuweiten und coole, neue Methoden zu lernen. Wie ist ein Escape Room aufgebaut? Was muss man beachten? Wie strukturiere ich die Stationen bzw. das Spiel?
 
Unter der Anleitung des Referenten lernt ihr diese neu Methoden kennen, die neben Spaß auch Motivation steigern und zudem die Teambildung von Jugendgruppen fördern sollen. Ihr selbst gewinnt Einblicke in das Lösen und Erstellen eines bzw. mehrerer Escape Rooms und habt die Möglichkeit durch pfiffige Rätsel eure Mintstreiter*innen auf den Holzpfad zu führen.
 

Escape Room 29.05.2021

Möchtest du dein Repertoire als Teamer ausweiten und coole, neue Methoden lernen? Methoden, die neben Spaß auch Motivation steigern und zudem die Teambildung von Jugendgruppen fördern? Wie wäre es dann mit dem Erstellen eines Escape Rooms?

Für das Escape Room Seminar beträgt der Teilnahmebeitrag:

100 Euro ab 27 Jahre (inkl. Verpflegung, Material und Seminar)

85 Euro unter 27 Jahre (inkl. Verpflegung, Material und Seminar)

 

Die Zahlung folgt in Bar oder mit EC Karte vor Ort.

Dieser Workshop gilt auch als Verlängerung für die JULEICA. (orientiert sich an den Richtlinien des Landes Brandenburg)

Antisemitismus Lehrenden Fortbildung

Antisemitismus Lehrendenfortbildung

Antisemitismus ist eines der präsentesten Themen in unserer Gesellschaft. Aktuelle Ereignisse zeigen, dass sich Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder häufen. Auch die Covid-19-Pandemie zeigt sich als „Brandbeschleuniger“ für Antisemitismus und die Reaktivierung antisemitischer Verschwörungserzählungen. Diese Angriffe geschehen im öffentlichen Raum wie auch online. Diesen aktuellen Entwicklungen soll in der Fortbildung ebenfalls Raum gewährt werden.

Mit dieser Fortbildung möchten wir interessierten Lehrer*innen die neuesten Ergebnisse der Holocaustforschung, der Forschung zu aktuellen Verschwörungserzählungen, sowie praktische Vorschläge für die Vermittlung der Themen aufzeigen bzw. eine Handreichung zur Verfügung stellen. 

Weitere Fortbildungen sind vom 31.3.-1.4.22 sowie vom 24.11.-25.11.22 geplant. Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter info@stiftunggollwitz.de

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

 

 

Methodentrainings gegen Antisemitismus_Fortbildung für Lehrkräfte

Methodentrainings gegen Antisemitismus

Antisemitismus beschäftigt unsere Gesellschaft: Die Hemmschwelle für juden- und israelfeindliche Äußerungen sinkt und verbale und körperliche Angriffe auf Juden*Jüdinnen in Deutschland nehmen zu. Antisemitische Vorurteile und stereotype Denkmuster finden Widerhall quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Dies drückt sich in multiplexen Aktionen und Reaktionen aus: Die Handlungen reichen vom judenfeindlichen Argument, das bewusst oder unbewusst auf historische und zum Teil langlebige Stereotype zurückgreift, bis hin zum gewalttätigen Handeln gegen als jüdisch gelesene Menschen und Institutionen. Dem gegenzusteuern ist dringend geboten.

Die Vertiefungsmodule vermitteln interessierten Lehrer*innen Grundlagen und Hintergrundwissen zu modernen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Zudem werden Methoden und pädagogische Interventionsstrategien aufgezeigt, um Judenfeindschaft wirksamer entgegenzutreten.

Die Module vertiefen Fragen aus dem Basismodul „Antisemitismus – Verschwörungsmythen – Israel-Bashing. Neue Herausforderungen an die Bildungsarbeit in Brandenburg“ auf methodischer Ebene – die vorherige Teilnahme daran wird empfohlen. Sie können einzeln oder „im Paket“ angemeldet werden.

Unsere Fortbildungen für Lehrkräfte sind in Zusammenarbeit des Moses-Mendelssohn-Zentrums, der F.C.Flick Stiftung, der RAA Brandenburg, der Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz und Bildung in Widerspruch e.V. organisiert.

Die Vertiefungsmodule sind durch Bildung in Widerspruch e.V. konzipiert. Bildung in Widerspruch e. V. macht politische Bildung zu Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der Verein entwickelt und publiziert pädagogische Konzepte und Methoden sowie Analysen und zivilgesellschaftliche Handlungsstrategien. www.bildung-in-widerspruch.org

Vertiefungsmodul 1 – Antisemitismus auf Umwegen: Erinnerungsabwehr und Israel-Bashing

In der post-nationalsozialistischen Gesellschaft wird Antisemitismus häufig nicht offen, sondern auf Umwegen und mittels Codes und Chiffren kommuniziert. Zu den am meisten verbreiteten Äußerungsformen zählen heute der sogenannte sekundäre Antisemitismus und der israelbezogene Antisemitismus. Während der sekundäre Antisemitismus als subtile Form der Judenfeindschaft vor allem im Kontext der Erinnerung an die NS-Verbrechen sichtbar wird, verstecken sich beim israelbezogenen Antisemitismus judenfeindliche Ressentiments hinter vermeintlich harmloser Kritik am Staat Israel und seiner Politik. Die Fortbildung vermittelt Hintergrundwissen, reflektiert pädagogisch-didaktische Zugänge und präsentiert praktische Methoden zur Auseinandersetzung mit diesen Erscheinungsformen des Antisemitismus.

Geplanter Termin: 20.0.6.-21.06.2022

Vertiefungsmodul 2 – Corona, Börse, Welteliten: Antisemitische Verschwörungsideologien

Der Antisemitismus verfügt über die Fähigkeit, seine Ausdrucksformen immer wieder zu verändern und sich gesellschaftlichen Entwicklungen stets von neuem anzupassen. Dabei ist er mehr als ein einfaches Vorurteil: In der Moderne avanciert er zur identitätsstiftenden Welterklärung, die unterschiedlichste Phänomene in den Gesellschaften mit dem vermeintlichen Wirken von Juden*Jüdinnen erklärt. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Auseinandersetzung mit der Fantasie einer jüdischen Weltverschwörung und ihren wesentlichen Strukturmerkmalen bzw. Funktionsmechanismen. Dazu zählen die antisemitische Zuschreibung von Macht und Einfluss, das Problem der Personalisierung abstrakter Prozesse in der Gesellschaft oder die (falsche) Assoziation von Juden*Jüdinnen mit Geldgeschäften. Die Analyse antisemitischer Verschwörungsideologie geht einher mit der Vermittlung praktischer Methoden für den Unterricht.

Geplanter Termin: 26.9.-27.9.2022