Vortragsabend „Opas Enkelz“. Geschichte und Erinnerung im Zugriff der extremen Rechten.

02.06.2016 Gotisches Haus, Brandenburg an der Havel

Sind die Tagebücher der Anne Frank eine Fälschung? Jahrzehntelang haben „revisionistische“ Autoren dies behauptet, um zu beweisen, dass der Holocaust eine „Lüge“ sei. Aber seit den 1990ern hat sich der rechtsextreme Zugriff auf Geschichte gewandelt. Wie stehen „Opas Enkelz“, die Neonazis der Gegenwart, zur deutschen Geschichte? Darüber spricht der Politikwissenschaftler Dr. Gideon Botsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum und Privatdozent an der Universität Potsdam.

Diese Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Wanderausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“. Dieses Rahmenprogramm wird von einem Kreis lokaler Träger organisiert, die sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einsetzen und sich klar gegen Diskriminierung und Ausgrenzung positionieren. Bitte entnehmen sie die Details zum gesamten Rahmenprogramm dem Flyer und Einleger zur Ausstellung oder lesen Sie nach unter www.stiftunggollwitz.de.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung bei:
Dajena Schlöffel schloeffel@stiftunggollwitz.de, 03381-213860 oder
Susann Karnapke karnapke@boell-brandenburg.de an.


Die Ausstellung wurde im Rahmen des Ausstellungs- und Botschafterprojekts »Anne Frank und wir« vom Anne Frank Zentrum und Anne Frank Haus entwickelt. Organisiert wird das Anne Frank-Ausstellungsprojekt in Brandenburg an der Havel durch die Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz, die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und die Stadt Brandenburg an der Havel.
Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Toleranten Brandenburgs.

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